Die spannendere Frage wäre, was ich nicht anders machen könnte und warum. Darum geht es heute jedoch nicht. Spontan würde ich sagen, dass ich alles anders machen könnte. Sowohl im Großen als auch im Kleinen. Ich könnte meine Morgenroutine ändern. Ich könnte meine Routine bei der Kaffeezubereitung ändern. Ich könnte in eine andere Wohnung, in eine andere Stadt, in ein anderes Bundesland, in ein anderes Land oder auf einen anderen Kontinent ziehen. Ich könnte mich glatt rasieren oder einen Vollbart tragen. Ich könnte wieder Fleisch- und Milchprodukte essen. Ich könnte wieder ein Auto besitzen. Ich könnte in ein Kloster gehen usw.
Grundsätzlich bin ich willig und fähig, Dinge anders zu machen …
es gibt Zeiten des
Stillstands und die Zeiten für
Veränderungen
… (meine Grenzen werde ich schnell erkennen können). Ich bin in mir zuhause. Nicht in Orten, nicht in Dingen. Ich gehe meinen Weg.
Grundsätzlich stresst es mich, neue Routinen zu erlernen. Eingetretene Pfade zu verlassen. Ich bin introvertiert. Ich habe Schwellenangst. Ich lebe mehr in meinem Inneren als in der Außenwelt. Ich ändere Dinge nur, wenn ich erkenne, dass ich sie ändern muss. Im Großen wie im Kleinen. Und dann erledige ich das Erforderliche unverzüglich. Ich lebe langsam. Mein Leben ändert sich langsam. Aber stetig. Ich bin geduldig. Und leidensfähig.
Es gibt aktuell nichts, was ich anders machen könnte und vor mir herschiebe.

Guten Morgen, Bernd! ☕️
Als ich vorhin die heutige Schreibanregung gelesen habe, war mein erster Gedanke: „Doofe Frage. Fast alles.“
Deshalb gefällt mir dein Einstieg, sich im Umkehrschluss danach zu fragen, was man stattdessen NICHT anders machen könnte, auch so gut – daran erkennt man sehr viel eher, was wirklich von persönlicher Bedeutung ist.
Danke für diesen Denkanstoß und hab einen schönen Tag!
Rebecca 🙋🏻♀️
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Guten Abend Rebecca,
danke. Ich betrachte die Daily Prompts auch immer als Impuls, über den Tellerrand der eigentlichen Frage hinauszuschauen. Ich bin mir sicher, dass es einige Menschen gibt, die anders als wir beide Druck spüren, etwas anders zu machen, aber subjektive oder, spannender, objektive Gründe haben, die es verhindern.
Vielen Dank für deinen Kommentar und eine gute Nacht!
Bernd
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