Was auch immer geschehen mag, verrate meine Geschichte nicht.

Der am 13. Januar 2020 als Single veröffentlichte Song „Dulcea Si Tandra Mea Fiara” von Catalina Cara ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung, die von tiefer Sehnsucht, Intimität und dem Wunsch nach einer gemeinsamen Flucht aus der Realität erzählt. Die Ich-Erzählerin beschreibt ihren geliebten Menschen wie ein selbst geschriebenes Gedicht. Dies deutet darauf hin, dass sie die Beziehung mit viel Hingabe „gestaltet“ hat und ihren Partner bis ins kleinste Detail kennenlernen möchte. Ein Kuss ist für sie nicht nur eine Geste, sondern ein Weg, die Seele des anderen zu „erhören“.

Es gibt ein starkes Motiv des Entfliehens. Die Protagonistin möchte an einen Ort reisen, an dem es kein „Heute“ und kein „Morgen“ gibt, um einen Zustand jenseits der Zeit zu erreichen. Das Universum und der „Flug“ dienen hier als Metaphern für grenzenlose Freiheit, die nur das Paar gemeinsam erleben kann. Ein zentrales Element ist der Kontrast in der Beschreibung des Partners. Er wird als „fiara mea tandra“ bezeichnet. Das impliziert eine Mischung aus:

– eine ungezähmte, kraftvolle Anziehung. Eine sanfte, beschützende Liebe. Die Erzählerin beschreibt, wie sie in seinem Blick „dahinschmilzt“ und jede Berührung intensiv genießt.

Im letzten Teil bittet sie darum, ihre gemeinsame „Geschichte” nicht zu verraten. Die Liebe wird als ein „verrückter Walzer“ auf den Wolken dargestellt – ein Bild für eine ekstatische, vielleicht etwas riskante, aber wunderschöne Verbundenheit. Der Song feiert eine alles verzehrende Liebe, die den Alltag hinter sich lässt. Er beschreibt das Gefühl, im anderen völlig aufzugehen und gemeinsam in eine eigene, zeitlose Welt abzuheben.

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https://music.apple.com/de/album/dulcea-si-tandra-mea-fiara-single/1619334629

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Autor: Bernd @Krise? Welche Krise?

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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