Einer von zweihundertsechzigtausend

Bernd ist ein klassischer deutscher Vorname. Er ist tief in der germanischen Geschichte verwurzelt und trägt eine kraftvolle Symbolik in sich. Bernhard ist ein althochdeutscher Name. Bernd ist seine Kurzform. Das althochdeutsche Wort für Bär ist „berno” oder „bero”. „Hart, stark, mutig oder entschlossen” steht für „hard”. Bernd ist also die Kurzform für „der Bärenstarke”.

Im 12. Jahrhundert lebte Bernhard von Clairvaux, ein einflussreicher Zisterziensermönch. Ihm verdankt sich die mittelalterliche Verbreitung des Vornamens.

In Deutschland leben aktuell schätzungsweise zwischen 250.000 und 270.000 Männer mit diesem Namen. Weltweit sind es in allen Namensvarianten schätzungsweise 440.000 bis 460.000 Männer. In Österreich ist die Chance, einen „Bernhard” zu treffen, statistisch gesehen fast viermal so hoch wie in Deutschland.

Zwischen 2010 und 2021 wurde der Name in Deutschland nur noch etwa 100 Mal als erster Vorname vergeben.

Der Name ist fast ausschließlich im deutschsprachigen Raum vertreten.

Im englischsprachigen Raum sind entsprechend Bernard, Barney oder Bernie verbreitet, im französischsprachigen Raum Bernard, im italienisch-/spanischsprachigen Raum Bernardo und in den Niederlanden Barend. Im skandinavischen Raum ist es Bernt.

Vor dem Mauerfall war der Name Bernd sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland gleichwertig vertreten.

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Autor: Bernd @Krise? Welche Krise?

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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