Tag 23.906 | diary | 01.01.2026

Von 2 bis 8 Uhr schlief ich nur relativ leicht und träumte von meinem Zahnarzttermin in der kommenden Woche. Ich hoffe, mein realer Termin wird so wie immer und nicht so chaotisch wie in meinem Traum.

Zum Frühstück gab es eine Tasse Kaffee, denn mein Magen war noch voll von den Silvester-Leckereien.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah, was die anderen Blogger:innen am Vortag geschrieben hatten. Dabei las ich etwas, das mich traurig machte.

Danach machte ich mich auf den Weg zum Haus meiner Familie, um mit deren Hund spazieren zu gehen. Meine Jüngste übernachtete auswärts, mein Sohn durfte ausschlafen – es war für ihn spät geworden in der Silvesternacht – und meine ehemalige Frau kann krankheitsbedingt nicht mehr mit dem Hund spazieren gehen.

Nach dem Spaziergang gab es Pfefferminztee, Kartoffel- und Obstsalat.

Zurück in meinem Zuhause las ich weiter im Feed- und im WordPress-Reader.
Ich habe mich gefreut, dass Katja von „Katja mittendrin” es begrüßt, wenn ich ihre Idee der Alltagsschnipsel verwende, und habe gleich die ersten veröffentlicht.

Für einen runden Geburtstag habe ich aus über 700 Fotos 40 ausgewählt, die in den Pool für ein Fotobuch kommen, das andere für eine Jubilarin gestalten.

Am späten Nachmittag aß ich den restlichen Kartoffel- und Obstsalat, den ich mitbekommen hatte. Danach gönnte ich mir ein paar Chips, ein alkoholfreies Bier, eine Handvoll Nussmischung, ein paar Maronen, ein Glas Traubensaft und vier getrocknete Datteln.

Ich bereitete meine nächsten Blogposts vor.

Den Tag ließ ich mit ausgiebigem Musikhören ausklingen.

Bis zum Einschlafen lese ich zurzeit „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid.

Eingeschlafen bin ich gegen 22:30 Uhr.

Ich bin heute dankbar für:

– die Silvesterböllerei hat keinem Tier der Familie Schaden zugefügt,
– ich konnte unfallfrei glatte Straßen und Wege begehen oder befahren,
– ich bin auf dem Boden der Tatsachen zurückgekommen,
– die Reste an Kartoffel- und Obstsalat,
– zwei neue Songs für meine Musiksammlung,
– die Erkenntnisse aus dem Kapitel „Liebe schenken: Hingabe und Hinnahme” des o. g. Buches.


Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Ich bin ein blauer Kanarienvogel in der Steckdose neben dem Lichtschalter und passe auf dich auf. | on this day in music

In dem Song „Birdhouse in Your Soul“ von They Might Be Giants, der am 2. Januar 1990 auf dem Album „Flood“ veröffentlicht wurde, geht es um ein ganz besonderes Objekt: ein Nachtlicht in Form eines kleinen blauen Vogels. Der Text ist aus der Sicht des Nachtlichts geschrieben. Es spricht seinen Besitzer (wahrscheinlich ein Kind) direkt an und beschreibt seine bescheidene, aber treue Rolle im Haushalt. Es fungiert als eine Art Schutzpatron, der im Dunkeln über den Raum wacht.

Das Nachtlicht reflektiert über seine Existenz: Es ist kein „echter“ Freund aus Fleisch und Blut, durch seine ständige Anwesenheit und sein Licht ist es jedoch ein treuer Begleiter. Es bittet darum, einen Platz in der Seele des Besitzers einzunehmen, was metaphorisch für Geborgenheit und Vertrauen steht. In einer Strophe vergleicht es sich mit seinen „Vorfahren“, den großen Leuchttürmen, die Schiffe vor dem Zerschellen an Klippen bewahrten. Das kleine blaue Nachtlicht ist stolz auf diese Abstammung, gibt aber humorvoll zu, dass es für diesen harten Job nicht geeignet wäre und wahrscheinlich sogar Schiffe versenken würde. Es sieht sich eher als eine moderne, häusliche Version eines Schutzengels.

Der Song ist eine liebevolle Hommage an die kindliche Unschuld und die kleinen Dinge, die uns Sicherheit geben. Er thematisiert den Wunsch nach Licht in der Dunkelheit – sowohl im wörtlichen Sinn im Kinderzimmer als auch im übertragenen Sinn als positiver Gedanke im Gedächtnis.

https://www.deezer.com/en/track/2794829

https://music.apple.com/us/song/birdhouse-in-your-soul/298111038

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Das ist das letzte Mal, dass ich mein Gesicht zeige. Eine letzte zärtliche Lüge, und dann bin ich weg von hier. | on this day in music

In dem Song „This Is The Last Time – Real Network Session“ von Keane, der am 01.01.2020 auf der EP „Retroactive – EP3“ veröffentlicht wurde, geht es um das endgültige Ende einer belastenden Beziehung, die durch Unehrlichkeit und ein emotionales Ungleichgewicht geprägt war.

Das lyrische Ich macht unmissverständlich klar, dass ein Wendepunkt erreicht ist. Es herrscht eine Atmosphäre des Abschieds – nicht im Zorn, sondern mit einer müden Entschlossenheit. Die Person ist bereit, den Ort des Geschehens zu verlassen, sobald die letzte Lüge ausgesprochen wurde. Der Text beschreibt eine Geschichte voller Täuschungen. So wird die Metapher des Versteckens genutzt, um zu verdeutlichen, dass Probleme in der Beziehung nie gelöst, sondern immer nur ignoriert oder vertuscht wurden.

Der Refrain („You fall on me for anything you like“) deutet darauf hin, dass das Gegenüber das lyrische Ich als emotionalen Halt oder Sündenbock benutzt hat, wann immer es nötig war. Er beschreibt eine einseitige Dynamik, in der eine Person die Lasten der anderen getragen hat. Trotz der Enttäuschung schwingt eine gewisse Resignation, wenn nicht gar Vergebung, mit. Die Zeile „Years make everything right” deutet darauf hin, dass die Zeit dabei geholfen hat, die Situation zu verarbeiten und die nötige Distanz zu gewinnen, um die toxische Dynamik hinter sich zu lassen.

Der Song ist ein Porträt des Abschlusses. Er beschreibt den Moment, in dem man erkennt, dass weitere Bemühungen zwecklos sind, und sich damit abfindet, zu gehen.

https://www.deezer.com/us/track/2317375

https://music.apple.com/us/song/this-is-the-last-time-real-network-session/1490880932

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