Tag 23.908 | 03.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden befriedigend geschlafen, aber meine Gedanken wollten nicht zur Ruhe kommen (69 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen mit pflanzlichem Aufstrich in Chorizo-Art, Lax, Würzbert und Bratapfelmarmelade. Dazu trank ich eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, Interviews und der Sprechstunde des Deutschlandfunks.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und auch, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß eine Praline aus der La Mara Winter Edition.

Ich ging eine Stunde durch den Schneeschauer spazieren, knipste ein paar Fotos und wurde zum Schluss von der Sonne überrascht.

Mein Weg endete in einem Café in Neuwied. Ich glaube, ich hatte einmal geschrieben, dass ich in diesem Kaffeehaus noch nie eine Person ein zweites Mal gesehen habe. Jetzt saß zum dritten Mal in Folge derselbe Mann am Nebentisch, der seine Schuhe zum Kaffeetrinken auszieht. Er habe Urlaub, meinte er.

Ich trank einen Café Crema und aß einen Laugenkürbisring. Ich las weiter in der aktuellen Ausgabe der EMMA. Es ging um die große Einsamkeit in Deutschland und um die Diskussion, auch in Deutschland, dem „Puff Europas”, der Prostitution endlich ein Ende zu bereiten, Freier zu bestrafen und Frauen beim Ausstieg aus der Prostitution zu helfen. Ich hätte nie gedacht, dass ich Julia Klöckner einmal applaudieren würde. Hierfür: https://www.aliceschwarzer.de/artikel/laudatio-von-bundestagspraesidentin-julia-kloeckner-verleihung-heldinnenaward-342125. Bravo!

Zurück zu Hause widmete ich mich neuen WordPress.com-Blogposts.

Abends gönnte ich mir eine Pizza Ton(no), ein paar Salzstangen, eine Dose Cola, eine Handvoll Nüsse, Maronen, ein Glas Traubensaft, vier Datteln und etwas vom „O’Gurt Mango Oat”. Während des Essens hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts, nämlich die Interviews und die Sprechstunde des Deutschlandfunks sowie die Interviews des Deutschlandfunks Kultur.

Der Paketdienst lieferte die längst überfälligen orangen Socken ziemlich spät aus.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen. Dabei trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und naschte drei Dominosteine.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid („Freundschaft und Gastfreundschaft schenken”).

Ich bin heute dankbar für:

– einen ruhigen Schlaf,

– frei atmen zu können,

– eine volle Vorratskammer,

– sauberes Wasser,

– eine warme Wohnung,

– einen vollen Kleiderschrank,

– dass sich mein Leben leichter anfühlt,

– dass ich mehr Zeit außerhalb meines Schneckenhauses verbringe,

– dass ich aufgeschlossener auf fremde Menschen zugehen kann,

– dass sich meine Sachlichkeit allmählich in Herzlichkeit wandelt,

– den schönen Spaziergang in herrlicher winterlicher Luft und Landschaft,

– das EMMA-Abonnement,

– Einsichten in fremde Spielkulturen,

– die leckere Pizza Ton(no),

– den Song des Tages aus dem Jahr 1994 von Cygnus X: „The Orange Theme” | Spotify | YouTube.


2026 01 03 | Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Wo immer ich mich auch hinwende, verliere ich. | on this day in music

In dem am 03.01.1978 veröffentlichten Song „Love Is Like Oxygen“ von Sweet, der auf dem Album „Level headed“ erschien, wird die Liebe als lebensnotwendige, aber auch gefährliche Naturgewalt dargestellt.

Ohne Liebe fühlt sich das Leben leer an. Zu viel davon wirkt berauschend oder überwältigend.

Die Liebe wird also als eine Substanz gezeichnet, die man zum Überleben braucht, die aber bei falscher Dosierung instabil macht. Während der Refrain eher philosophisch ist, beschreiben die Strophen eine persönliche Krise: Der Protagonist leidet unter Gerüchten, dass sein Gegenüber ihn nicht mehr will. Er fühlt sich isoliert und vom Pech verfolgt. Die Trauer führt zu einem sozialen Rückzug. Er verbringt seine Tage im Bett und streift nachts einsam durch die Stadt, um im Licht der Großstadt unterzutauchen und seinen Schmerz zu verbergen.

Entgegen dem Sprichwort „Die Zeit heilt alle Wunden“ stellt er fest, dass die Zeit ohne die geliebte Person keine Heilung bringt, sondern nur „einsames Fieber“. Der Song beschreibt die Abhängigkeit des Menschen von der Liebe. Er thematisiert das schmerzhafte Paradoxon, dass Liebe einen zwar „beleben” kann, ihr Entzug oder ihr Scheitern jedoch zu tiefer Verzweiflung und emotionaler Instabilität führt.

https://www.deezer.com/en/track/1046374992

https://music.apple.com/de/song/love-is-like-oxygen/1682123844

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