Hobbypiloten und kriminelle Aktivitäten

Die Berichte über angebliche Drohnenvorfälle in mehreren europäischen Ländern, die oft mit Russland in Verbindung gebracht wurden, haben sich größtenteils als unbegründet herausgestellt, da viele Vorfälle auf Hobbypiloten oder kriminelle Aktivitäten zurückzuführen sind.

In seinem Artikel kritisiert Florian Warweg die jüngsten Berichte über angebliche russische Drohnenvorfälle in mehreren europäischen Ländern. Diese haben sich als unbegründet herausgestellt, da viele dieser Sichtungen auf Hobby-Piloten oder illegale Aktivitäten wie Zigarettenschmuggel zurückzuführen sind. Die Bundeswehr und andere Behörden haben Berichte über Drohnenüberflüge wiederholt dementiert, während Politiker und Medien Russland weiterhin beschuldigen und Panik schüren, ohne ausreichende Beweise vorzulegen. Warweg fordert eine sachlichere Berichterstattung und dass die tatsächlichen Probleme der Bürger stärker in den Fokus gerückt werden, anstatt sich auf unbegründete Drohnenspekulationen zu konzentrieren.

»So ziemlich alle „Russen-Drohnen“-Berichte der letzten Wochen aus Deutschland, Polen, Frankreich, Norwegen, Litauen und Dänemark haben sich mittlerweile als unbegründet herausgestellt. In Litauen waren es Zigaretten-Schmuggler, in Norwegen, beim Frankfurter Flughafen sowie beim Warschauer Präsidentenpalast „Hobbydrohnenpiloten“, die ihren Neuerwerb testen wollten. Die Bundeswehr sah sich gezwungen, SPIEGEL-Berichte zu angeblichen Überflügen zu dementieren. Auch in Dänemark legten Politik und Polizei den Rückwärtsgang ein. Ähnlich zeigt sich die Lage beim angeblichen „russischen Drohnen-Tanker“, den französische Spezialeinheiten medienwirksam am 27. September in internationalen Gewässern bei Saint-Nazaire aufgebracht hatten. Von Florian Warweg.«, 07.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140202

hören:

Der Wunsch.

Täglicher Schreibanreiz
Was war das letzte, wonach du online gesucht hast? Warum hast du danach gesucht?

https://www.google.com/search?q=der+wunsch+mediathek

Von einer Freundin, die Marathon läuft und die Öffentlichkeit über Social Media regelmäßig an ihren Lauf-Events teilhaben lässt, hatte ich lange nichts mehr gehört.

Anlässlich ihres Geburtstags fragte ich sie, für welches Ereignis sie gerade trainiere.

Sie antwortete mir, sie sei schwanger und habe ihr tägliches Laufpensum drastisch reduziert.

Ich gratulierte ihr und freute mich mit ihr. Ich freute mich umso mehr, da eine Schwangerschaft für lesbische Paare mit erhöhtem Aufwand und im Einzelfall mit höherem Risiko verbunden sein kann.

Mir fiel daraufhin ein, dass ich eine hochgelobte Dokumentation auf meiner Watchlist stehen habe: „Der Wunsch” von Judith Beuth.

Ich suchte und fand diese Doku zuletzt in der Mediathek und schaute sie mir gleich an: gelacht, geweint.

Die Dokumentation „Der Wunsch“ von Judith Beuth ist ein einfühlsames Porträt über das lesbische Paar Maria und Christiane, das sich über einen Zeitraum von zehn Jahren mit seinem unerfüllten Kinderwunsch auseinandersetzt. Die Doku beleuchtet die emotionalen und körperlichen Strapazen, die mit Hormontherapien und künstlicher Befruchtung verbunden sind – insbesondere vor dem Hintergrund der Hindernisse, die das deutsche Gesundheitssystem für lesbische Paare bereithält. Maria, die querschnittgelähmt ist, hat dabei mit zusätzlichen Risiken zu kämpfen.

Ein zentrales Thema ist die Belastung der Beziehung durch unterschiedliche Ansichten und die Höhen und Tiefen des Prozesses. Während Christiane ihren Wunsch unbeirrt verfolgt, beginnt Maria zu zweifeln. Der Film zeigt, wie die beiden um ihre Beziehung ringen und gleichzeitig die Bedeutung von Mutterschaft und Familie neu definieren.

Die Regisseurin Beuth, die eine enge Beziehung zu den beiden Frauen hat, schafft eine intime und ehrliche Darstellung, ohne die Diskretion zu vernachlässigen. Der Film, der beim Max-Ophüls-Festival Anerkennung fand, wird auch für seine künstlerische Gestaltung und die Verwendung von Animationen gelobt, die die emotionalen Erlebnisse der Frauen unterstreichen. Letztendlich geht es in „Der Wunsch” nicht nur um den Kinderwunsch, sondern vor allem um die Kraft der Liebe und die Widerstandsfähigkeit der Beziehung.

Hervorragend.