Die Entwertung des Friedensnobelpreises.

Der Artikel kritisiert die Vergabe des Friedensnobelpreises an María Corina Machado. Begründet wird dies damit, dass ihre politischen Handlungen und Aufrufe zu Gewalt sowie zu ausländischen Interventionen als widersprüchlich zur Idee des Friedens angesehen werden.

In dem Artikel wird die Verleihung des Friedensnobelpreises an María Corina Machado kritisiert. Sie wird darin als Vertreterin einer gewalttätigen und neoliberalen Politik bezeichnet, die Leid in Venezuela verursacht hat. Die Autorin argumentiert, dass Machados Forderungen nach ausländischer Intervention und Sanktionen gegen Venezuela nicht mit dem Begriff „Frieden” vereinbar sind. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Vergabe des Preises an eine solche Person die Glaubwürdigkeit des Friedensnobelpreises untergräbt und echte Friedensstifter ignoriert.

»Als ich die Schlagzeile „Maria Corina Machado erhält den Friedensnobelpreis“ sah, hätte ich fast über die Absurdität gelacht. Aber ich tat es nicht, denn es ist nicht lustig, jemanden zu belohnen, dessen Politik so viel Leid gebracht hat. Jeder, der weiß, wofür sie steht, weiß, dass an ihrer Politik nichts auch nur im Entferntesten friedlich ist. Ein Kommentar. Michelle Ellner«, 12.10.2025, https://overton-magazin.de/top-story/frieden-hat-keine-bedeutung-wenn-rechte-wie-maria-corina-machado-den-nobelpreis-gewinnen

Der Artikel kritisiert die Verleihung des Friedensnobelpreises an María Corina Machado. Er argumentiert, dass ihr politisches Wirken nicht mit den Idealen des Friedens vereinbar sei. Die Autorin Michelle Ellner beschreibt Machado als eine Figur, die für Gewalt, Sanktionen und ausländische Interventionen steht, statt für Frieden und Fortschritt.

Machado wird als Teil einer globalen Allianz zwischen Faschismus, Zionismus und Neoliberalismus dargestellt, die sich hinter dem Deckmantel von Demokratie und Frieden versteckt.

Ellner hebt hervor, dass Machado aktiv zu einer ausländischen Intervention in Venezuela aufgerufen hat und mit den USA zusammenarbeitet, um einen Regimewechsel zu fördern.

Die Autorin betont, dass die von Machado geforderten Sanktionen verheerende Auswirkungen auf die venezolanische Bevölkerung, insbesondere auf Arme und Kranke, haben werden.

Ellner verweist auf Machados Rolle beim gescheiterten Staatsstreich im Jahr 2002 sowie auf ihre Unterstützung für gewaltsame Proteste, die zu erheblichen sozialen Unruhen führten.

Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass echter Frieden nicht in Sitzungssälen ausgehandelt, sondern von den Menschen vor Ort geschaffen wird, die für ihre Rechte und Würde kämpfen.

Insgesamt wird die Verleihung des Friedensnobelpreises an Machado als Farce angesehen, die denjenigen nicht gerecht wird, die sich tatsächlich für Frieden einsetzen.